Italienisches Essen. David Hasselhoff. Das Dilemma der Extraversion und Alles auf einmal haben zu wollen.

Hi!

Sauber das du reinschaust.

 

Alles klar. Keine Ahnung was in den letzten Wochen los war, aber es scheint wieder einen kurzen Einbruch gegeben zu haben.

Sehr viel Arbeit. Wenig Bewegung. Viel Suff. Passiert.

Jetzt bin ich wieder zurück mit ein paar guten Stories.

 

 

Warum bin ich begeistert von italienischem Essen?

Warum bin ich begeistert von der Mühe und der Ähnlichkeit die viele Menschen besitzen?

Warum gibt es auf dem Planeten so viele gute Gemüter mit unendlicher Durchschlagskraft, die es zu nichts bringen?

 

Das Mysterium Mensch und sein Problem, aufgeklärt in meiner Verfassung des „Frühwochenendes“, sprich… Fast schon frei haben.

Ich hatte ein Gespräch mit einem guten Kollegen, der Hardcloser unseres Betriebes, der mir einen wirklich interessanten Poem einreichte, indem er  sich selbst als Nutte bezeichnete. Was ich lustig fand, da ich mich auch ein bisschen damit identifizieren konnte. Ich denke er meinte, sich selbst als Pseudonym „Nutte“, der er jeden Tag „die Schere“ macht, also Halsabschneiden. Bzw „Abzieher“ & „Tricks“. Gut. Kann sein. Ein paar Leute müssen damit leben, ein paar haben es härter. Wer was möchte, der soll sich gefälligst beschweren.

Genau das schrieb er, oder zumindest im ähnlichen Stil.

Finde ich sehr anregend. Danke Mr. S. für deine Tips. Finde ich sehr inspirierend.

 

Und ja, ich sehe das genau so. Die Nutte der Nation zu sein im Wege der Arbeit. Ja. Es ist da. Und… Ja. Du musst arbeiten… Und ja… Du musst Geld haben.

Das sind Erkenntnisse die mir jetzt auch endlich mal kommen. „AAAAH!“, vermag dann Einer schreien und da geht Einem ein Licht auf, genauso wie bei den Glühbirnen als Hintergrund im Blog.

 

 

Ich brauche viel Zeit hier gerade. Gerade nach der ganzen Action in den ersten Monaten, diese Dauerrennerei… Muss ich definitiv meine Gewohnheiten beibehalten. Ich merke auch wie schwer es für mich Selbst in letzter Zeit wird alles auf Update zu halten. Blog. Arbeit. Freunde. Reisen. Schreiben. Lesen. Wow….

Ok… Das ist viel.

Sport habe ich vergessen.

Aber heute gehts ja weniger darum, wie es mir geht und warum zum Teufel ich soviel zu tun habe, sondern eher darum. Was lerne ich… und wie gehe ich damit um.

 

 

 

Alles fängt damit an, das es so eine Art Heldenfigur gibt in meinem Stockwerk.

Er ist dick. Hat einen polnischen Akzent und teilt schonmal gerne eine Brüllerei mit seiner Frau.

Es ist tatsächlich mein Nachbar.

Er ist manchmal unerträglich und letztens war er unheimlich nervig und argwöhnisch zu mir.

Das Verhältnis stand in der Schrägen.

Heute… Gab er mir meine gerade frisch bestellte Matraze in die Hände.

„Wow“. dachte ich mir. Wie ist das schon wieder zu Stande gekommen?

 

 

Alles eine Frage der Zeit… Viele Streits haben Hintergründe.

Menschen sind da verschieden und viele Menschen brauchen auch verschieden Zeit um aufzutauen.

Gerade bei dem italienischen Mahl bei einem guten Freund, den ich sogar aus meinem Heimatsort kenne, tatsächlich… Der auch lustigerweise schon vor einem Jahr nach Berlin zog. Landete ich bei einem unheimlich freundlichem und souveränen Essen.

Es gab diese schönen, saftigen und dicken Mozarella Kugeln und wer diese noch nicht „Original“ gegessen hatte… Sollte diese bitte nun probieren.

Die deutschen Mozarella sind da nicht mit zu vergleichen.

 

 

 

ABER.

 

 

 

 

Das nur so als kleines Schmankerl wollte ich über die Anekdoten der Mittelmäßigkeit sprechen.

Gerade durch Medien und Facebook sind wir gezwungen immer nach Oben oder nach Unten zu schauen. Nie sehen wir wirklich das gewollte Ziel.

Wir werden es nie erreichen und wir werden auch nie ganz Hinten sein.

Eigentlich sind wir normal.

 

Wenn man das auf einer Kurve sieht, kann man sich das so vorstellen.

  • X und Y Achse als Strich.
  • Kurve steigt.
  • Hügel.
  • Kurve nimmt ab.

 

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                                                     der Dicke Fred                                                                            Husain Bolt, Arnold Schwarzenegger, etc

 

Das ist einfach die Welt wie wir sie sehen könnten.

Husain Bolt oder Arnold Schwarzenegger am Ende.

Der dicke Fred, den du längst vergessen hast, weil du ihn nie bemerkt hast in der Klasse, warscheinlich fast ganz am Anfang noch am aufsteigenden Teil der Kurve

Wir…?

 

Höchstwarscheinlich in der Mitte.

 

Nur raffen wir das nicht! Dazu sind wir ja zu dumm, um zu verstehen, wann wir normal sind!

„Ich weiß ja garnicht, das das so war mit dir!!!“, „Du bist der Geilste!!!!“, „Du bist Scheiße!!!!“, „Du bist toll!!!!“, „Du bist wieder schlecht!!!!“

 

Bla bla bla

Laber laber laber.

Im Grunde genommen bin ich das.

Dann auf der anderen Seite bin ich schon wieder was Anderes.

Tage vergehen, da fühlen wir uns so als wären wir die Stärksten, die garnicht merken, das es Schwäche gibt.

An den Tagen, an denen wir schwächeln, denken oder fühlen wir uns, als ob wir garnichtmehr wüssten wie es ist Stärke und Ausgewogenheit mit gleißender Energie zu kreiieren.

 

So komisch der Planet Erde auch sein mag… Nicht nur der, sondern auch so komisch unsere TV-Erziehung ist… So komisch ist auch unser Dasein als Leitfigur unseres Lebens dadurch, das wir nicht akzeptieren können nicht vollkommen Vorn zu sein.

 

Umschwung der Menschheit ist vollkommen normal.

Nie werden wir vollkommen sein.

Nie werden wir für unsere vollkommen absurde Individualität wahr genommen.

Sind wir jetzt Individualisten oder einfach angezogen wie Maschinen im Trakt der menschlichen Maschinierie.

Sind wir Selbst vielleicht Maschinen?

 

Ein gutes Buch dafür zur Empfehlung ist übrigens Richard Dawkins – Der entzauberte Regenbogen, bzw „der erweiterte Phänotyp“

 

 

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Aber vorsicht, lass dich nicht in Depression reissen von dem Zeug, es gibt Menschen die durch zu starke Identifikation mit diesen zwei Büchern ihren ganzen Glauben verloren. Glück gibt es. Und Menschen wie David Hasselhoff, der vielleicht nicht zu vollem Glanze hier in diesem Videoclip aufblüht, dennoch eine unheimlich wichtige Vergangenheit als Sänger hatte.

 

 

Der entzauberte Regenbogen fängt da an, wo wir wahrnehmen, das wir nicht die Superhelden sind, die uns die Medien uns vorspielen.

Ich bin ein Superheld auf Arbeit. Ja

Ich bin ein Superheld im Sport. Ja

Der Typ der neben mir in den Mülleimer packt um nach Flaschen zu suchen… Superheld? Nein

 

Alleine da ist ja schon das Problem.

Gut die Frage ist, wie wir uns verhalten und wie wir uns geben, auf der Suche oder dem Kommodium und der Zufriedenheit die wir ausstrahlen.

Denn der wahre Wert, wie wir uns fühlen sollten, ist immer der wahre Wert den wir nach Außen leiten.

Von Innen nach Außen.

 

Und da bin ich der Schlechteste drin. Gestern bei der Abendmahlzeit mit meinem alten Kollegen hatte ich zum Beispiel die ganze Zeit das Gefühl es müsste Etwas spannendes gesagt und demonstriert werden, als ich den Grundpfeiler mal wieder verstand. Unterbrechen sie dich, hör Ihnen doch erst mal zu.

Gemacht getan, Abend gerettet.

Viele gute Stories gehört. Unter Anderem die Geschichte von der Bahnstrecke die Mitten im Teile Italiens ausgebaut wurde und nicht zuende gebaut werden konnte, weil sie einfach ein paar Schiffe während dem Ausbau in den Erdschichten fanden. Unter Anderem auch einen Tempel aus dem früheren Imperium und… WHooooopsy! Noch Einer.

Insgesamt 3 Uralte Schätze der Menscheitsgeschichte freigescharrt, während nur einem Ausbau für eine Strecke der Bahn. Wer kann der kann.

 

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Was machen wir jetzt Chef?

Lustig ne. Was willste denn da machen?

 

Also Anekdote zum Abschluss?

Vergiss Blutspende. Vergiss Sauferei. Vergiss Motzbuch-Verkauf auf der Straße.

Es gibt nur eine Sache, die einen glücklich macht und das ist die Superanekdote von mir zum Wochenende und zwar die, das ich es auch nicht weiß.

Ich finde es auf jeden Fall geil, das es Medien gibt und bin down für Alles was mit Entwicklung zu tun hat. Also sobald Alles darum geht, wie ich vorran komme, ist mir Alles egal. Also.

Haha. Ich setze mich jetzt erstmal auf mein neues Bike und fahr mal ne Runde. Schönen Abend Keule.

 

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Wir wissen ja auch nicht wolang es geht, weder wissen wir wann wir richtig toll und richtig schlecht sind, aber bei der Gelegenheit Mozarella Kugeln zu essen und Geschichten über ein früheres Imperium zu hören, ist das schon sehr wichtig und interessant da zu sein und sich so zu fühlen, wie man möchte.

 

Ciao,

Hagen

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