Glück sei den Abenteurern gegeben. Castruccio von Castracani

Nach einem ausgiebigem Telefonat und ein paar erwärmenden als auch erstrebenden Worten trifft mich ein Blitz von Kreativität.

Und lieber Leser. Ich bin mir sicher, das du das schon einmal genauso hattest.

 

 

Du eiferst gerade einer neuen Entdeckung, einer neuen Tugend oder dieser Idee hinterher, als plötzlich die ganze Welt von Unten gedreht wird und wieder Alles was du dir vorgenommen hast auf den Kopf stellt.

Gerade noch im Himmel, fällst du und fällst du und fällst du.

Gerade an den Tagen wo man einfach nichtmehr an was Gutes glauben möchte.

Nennen wir es Glück, nennen wir es Traum oder Eingebung. Nennen wir es Glückseeligkeit oder einfach nur das Streben.

 

Strebsamkeit oder Glück… Scheint fast so, kommt erst auf uns zu, wenn wir uns dessen abwenden.

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3…4…5….6….  Closes durch knallharte Verträge heute auf Arbeit.

Wo kam das jetzt wieder her, trifft mich der Blitz.

Manchmal ist der Blitz halt da.

 

Ein Kollege und ich machten uns ein Spiel daraus und gegenseitig hochzuziehen.

„Ätschibätsch!!!!“, kommt er angerannt und pisackt mich. Pisacken ist ein sehr lustiger deutscher Begriff wie ich gerade merke.

Dennoch frage ich mich. Was ist jetzt damit. Was mein Kollege da macht.

Er kommt in den Raum rein und zeigt mir „2“, von wegen zwei Verträge!!!!

Ich sehe das als Wettbewerb. Battle der Closer.

 

Ich schaue ihn an und bekomme dieses Feeling, dieses Kribbeln. Alles ist egal, außer du hast deinen Spaß.

Womit ich beginne ist einfach nichts mehr so wirklich ernst zu nehmen. Selbst auf Arbeit kann es manchmal echt hilfreich sein, nicht zu sehr den Stock im Arsch stecken zu haben.

Als sich ein Kunde am Telefon meldet, frage ich ihn wie es denn mit „Pornos“ aussieht.

Nun lieber Leser, du musst wissen, das tue ich nicht jeden Tag… Aber nach dem einschlägigen Erfolg, den ich sah.

Naja… Will ich dir gerne sagen, das es wichtig ist auf seine Attitüde zu achten…

Nicht wirklich…

 

Jeder möchte verstanden werden und jeder Mensch braucht einen Kollegen der ihm auf die Schulter schlägt und sagt.

„Hey! Coole Entscheidung von dir. Richtig so!“

 

 

 

Und damit leite ich ein in den Post des Wochenendes. Und wartemal….

Tatataaaaaaaa

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Ich hab Bilder.

 

So. Jetzt könnte man denken. Was zum Teufel passiert schon wieder mit Hagen Kadagies.

Andersrum gefragt. Was passiert mit dir?

Ich geb einfach gerade mal einen Fuck. Irgendwann ist immer mal Zeit dafür. Es gibt immer Zeit dafür verklemmt zu sein.

 

Das ist ein Trick, den ich soeben von einem Kollegen lerne und lernte.

Eiskalter Kaltanrufer. Verkauft 9 Verträge in 4 Stunden. Letztens machte der ne Closing-Rate von 70%.

70% Neuvertrag Closing Rate. Ich würde mir wünschen, das ich nicht bei dem im Telefon lande. Das würde mir im Moment sehr schaden.

 

Aber frag mich das nächsten Monat nochmal. Wenn die Luft wieder bisschen lockerer und flockiger ist und ich nicht wieder am Nollendorfplatz von Random Strangers  angegifted werde. Bisschen creepy die Leute am Kottbusser Tor. Du weißt nie wer als nächstes ausrastet. Meine Kollegen lachen schon Alle was da abgeht, aber da kommt jeden Tag ne neue Kreatur an und spuckt Galle. Irgendwer verwandelt sich da Unten immer.20160916022714_1

So sehe ich aus, wenn ich die Treppenstufen runtergehe.

Wer ist der nächste?

 

Jaja. Ist Allgemein ein lustiger Zustand wenn du da in den Platz des Kottbusser Tor runterläufst und wer von diesen Kreaturen nicht als nächstes eskaliert. „Och das sind nur die Junkies die zum spritzen in den Nachbarsbahnhof fahren.“, meinte ein Kollege. Alles klar, Bro…. wenns nicht mehr als das ist…

 

Jo und genau das meine ich ja.

Hast du nicht auch manchmal das Gefühl irgendwas sollte getan werden? Ich hatte in letzter Zeit die Schnauze voll. Wollte was dagegen tun. Menschen helfen. Ich bin ja schon ziemlich egoistisch seitdem ich hier wohne. Das kann man ja mal sagen. Versuche zwar Content zu bringen… Naja… Aber.

Ich möchte den Menschen ja auch etwas ermöglichen. Vielleicht kann ich nicht so mega viel geben. Aber irgendwas geht immer. Zumindest ein bisschen.

Wie war das Sprichwort aus Benjamin Franklins Buch:
„Der Trickser ohne Geld sollte nicht zu Hundert Prozent ehrlich sein.“, ja… Das sagte Benjamin Franklin, der mit seinem Kollegen Thomas Alva Edison die Glühbirne erfand.

 

Und genau das bringt mich zu einem Punkt und das ist der Kernpunkt:

Das Glück liegt auf der Seite der Abenteurer. Und ich bin mir sicher lieber Leser, das du das kennst.

Du sitzst dort und fragst dich immer wieder, warum manchmal einfach Alles funktioniert. Irgendwie ist es fast manchmal so als würde man einen  Felsen den Hügel mit dem kleinen Finger hochrollen und das sogar noch von Alleine. Man muss ja garnichts tun. Das mein lieber Leser sollte der Normalzustand sein. Alles andere ist Schwachsinn. Castruccio von Castracani, der bekannte Feldherr aus Italien, der mit einem Heer von 40.000 Mann in den Kampf zog gegen die Florentinische Armee, die mit genauso viel Mann in den Kampf zog. Der Kampf war grauenvoll. Auf der Seite des italienischen Castruccio von Lucca fielen 1400 Mannen, hingegen auf der Seite der Florentiner knappe 25.000!!!!! True Story.

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Vittorio Emanuele II. mit dem Schwert Castrucios

 

Und da schauen wir noch 300 und fisten uns einen, wenn wir feststellen wie cool die Animationen aussehen. Der Scheiß ist wirklich passiert. OK!

 

 

 

Und es gibt noch tausende Beispiele von so Sachen. Einen einsamen Hund sollte man nicht in die Ecke drängen.

Ich möchte hier meinen Text mit ein paar Gimmicks hinterlegen. Bin mittlerweile so an Internetverzicht gewöhnt!

Hilfe PILLLFFEEE!!!!

 

Und das ist mittlerweile Normalzustand.

Was hat Castruccio denn nun mit den besagten Aussagen mit mir zu tun.

Castruccio der Feldherr, war einer, der einfach einen Scheiß darauf gab, was Andere dachten.

Typischer Spruch von Castruccio, nachdem ihm Jemand aus der Armee sagte, das er seine Hände von den Frauen lassen soll.

„Naja… Du kaufst ja auch keinen Wein, ohne probiert zu haben.“

Leider geil. Stimme ick zu. Wenn das jetzt einfach mal so übertragen wird, kann ich ein perfektes Beispiel aus meinem jetzigen Alltag nennen. Und zwar sind wir einfach manchmal zu reserviert. Es gibt da diesen Typen. Er ist mein Tischnachbar und seine Stimmlage nervt tierisch. Der nervte mich fünf Wochen so ab, das die Quote mehr als zwei Wochen in den Boden sank. Bis ich feststellte, mein Nachbar schreit die ganze Zeit, sodass keiner mehr irgendwas versteht. Jetzt fing ich an. Erst brüllte ich ihn an und dann fing ich an leiser und netter zu sein. Mittlerweile trainiere ich ihn. Alles klar. Dann wird der halt gecoacht von mir. Kein Problem. Schonmal Schlimmeres gehabt. Und der ist sau dankbar. So einfach geht das. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Gute Closing Rate + ein neuer Schüler für mich. Alles klar.

 

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Right on.

Hagen Kadagies

 

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