Sich nach Oben hangeln.

Hi! Hagen hier mal wieder mit dem typischen, diesmal nicht so typisch, doch eher mal verkehrten Mittwochspost, der einen aufstaunen lässt!

Supergut das du vorbeischaust, ich begeisterte dich jetzt mal hier für das neue Werk des Mittwochsposts, mit dem ich leicht über die Ecke spiele, erst  das Abenteuer letzte Woche, spiele ich jetzt über die Bande und erzähle von neuen Ideen und Abenteuern aus den aktuellen Bekömmlichkeiten! Hast du Bock darauf?

Kostbarkeiten von Sokrates & globale Spannungskurven sind auch genannt. Komm mit mir! Let’s do this! 🙂

Dich nach Oben hangeln. Und zwar hart.

Die nächsten Wochen werden die Zerreißprobe!

 

 

Ich war schon eine ganze Woche am suchen. Es war klar, das das getan werden musste. Lange nichtmehr soviel Recherche betrieben.

Die ganze Sucherei zahlte sich aus. Am nächsten Tag drei Bewerbungsgespräche. Mittlerweile habe ich 6-7 Bewerbungsgespräche und noch bestimmt irgendwo einen rumfliegen, den ich nicht bemerkt habe. Ich habe insgesamt einen Gesamt-Emailcontainer von 872 Mails mittlerweile. Langsam wird der ziemlich nervig. Kümmere ich mich aber trotzdem nicht drum, solange ich hier keine Notwendigkeit sehe. Höchstwarscheinlich wolltet ihr die Conclusion und Verfassung für nächste Woche sehen. Ich sage es.

Ich will nen Youtube-Channel aufmachen. Ist mir mittlerweile zu nervig geworden mit Blogs rumzufummeln, während ich sehe, was da Draußen für eine Action abgeht, wenn man nen Youtube-Kanal hat. Bin aber auch noch immer ein bisschen gehemmt. Weiß nicht warum. Aber Youtube ist nochmal was Anderes, oder ich denke es nur. Ich kenne ja auch schon genug Leute, die da ihre massig Subscriber haben, also warum nicht?…

Naja die ganzen Ideen bringen nichts, wenn ich nicht nur mal ne Story zum Guten gebe. Und zwar.

Ich hab nen Job. Und zwar Einen der mir Bock macht. Keine Sklavenarbeit mehr.

Kein Rumgekellner und Rumgeschubse. Verrückt. Da wird man doch bescheuert.

Das Neue auf dem Weg nach Oben ist der Beruf des Kundenbetreuers. Naja klar, fangen wir doch mal irgendwo an, wo es schon eher klappen könnte. Nehmen wir mal nen Step-Back.

So wie beim Flirt & Pick-Up.

Step-Back.

Und zwar ist das oft so, das man immer danach strebt eine bestimmte Sache unbedingt erreichen zu wollen und man tut und pusht und drückt gegen diesen Felsen, aber der lässt sich nicht webschieben… Während aber dieser Felsen da nicht wirklich beweglich ist, ist direkt daneben ein Feldweg, der daran vorbei führt. Ganz einfach. Haste aber nicht gesehen, weil du das Drücken so geil fandest! Hah!

Und so verläuft es auch mit dem Bewerben. Wenn du aufhörst zu suchen, kommen sie Alle.

Oder ein altes Sprichwort, das mir immer hilft „If you are facing the Abyss, you know you are going the right direction.“,

„Sobald du in den Abgrund sehen kannst, nimmst du die Herausforderung an.“

Und boooooooom! Gerade auf dem Weg zum Unterschreiben des Kundebetreuer-Vertrages, werde ich auch noch zusätzlich von einem Consultant angerufen. Wir hatten mal ein bisschen hin und her telefoniert. Er ist ein ganz Smarter.

Interessante Menschen sind diese Recruiter und Consultants, immer auf der Suche nach dem Besten im Menschen.

Schon sehr oft erlebt in letzter Zeit.

Sehr viel Gutmütigkeit da vorhanden. Ich schweife ab.

Und dieser Anruf erscheint, ich gehe ran und die Person sagt:

„Herr Kadagies..Person-AB. hier.“ (ich natürlich erfreut)

Es geht hier um nen Etwas krasseren Job auf den ich mich auch beworben habe. Aber warum jetzt?

„Sie sind im Rennen. Die werten Sie jetzt aus.“

Ich bin irgendwie stunned, gerade jetzt beim Unterschreiben des Vertrages, weiß ja garnicht was ich tun soll?!

Soll ich mich freuen oder lachen? Oder ganz ehrlich, wie macht man denn das nochmal?

Ich „Ähhhm… wow, sehr geil… Was soll ich denn sagen?“

Ich bin zwar begeistert unterzeichne aber jetzt einen Vertrag… Hey Cmon! Wenn es klappt, umso cooler, habe ich noch Zeit mir ein Bewerbungsgespräch mehr anzuschauen und Erfahrung zu sammeln.

Bin ja jetzt eh im Vertrag drin. Aber ein Gag ist es Wert.

Ganz krasse Sachen passieren hier zur Zeit.

Aber da muss man ja garnichts mehr zu sagen.

Wozu eigentlich Reden?

Kleiner Fun-Fact für zwischendurch. Mittlerweile stehe ich um fünf Uhr Morgens auf und fange dort schon mit dem Tag an. Sehr geile Zeitumstellung. Es bringt mich echt nach Vorne. Früher aufstehen, Früher Schlafengehen. So bleib ich drin.

Sokrates… Der Typ… Oh man. Bin ja echt zur Zeit viel von dem am lesen, die ganze Plato Apologie, aber eine Sache die blieb hängen und zwar war das:

Man muss dazu sagen, das der Text auf englisch gelesen wird und von daher leicht grob übersetzt:

Es geht um das Thema liebgehabt und befreundet zu sein, oder zu lieben und Freundschaft zu geben.

socrates

Alles fängt damit an, das Menexenus beschreibt, wie er Freundschaft geben würde.

Er redet sich fest und redet sich fast den Mund fusselig.

Sokrates greift ein und meint

Sok: „Was denkst du Menexenus? Denkst du das ich gesagt habe, das nur der Eine den Anderen liebt? Oder Andersrum?“

– Einer den Anderen

Sok: „Wenn du das denkst, wird der Eine geliebt, und der Andere gibt die Liebe?“

– Ja

Sok: „Also ist wessen der Freund von wem? Ist der Liebende/die Liebende der Freund des Liebenden ob er geliebt oder gehasst wird? Oder ist der Geliebte der Freund? Oder gibt es gar keine Freundschaft auf keiner Seite? Bis Sie sich Beide lieben?“

– Ja, das ist richtig

Sok: „Aber was ist, wenn der Liebhaber nicht zurück geliebt wird, was ein typischer Fall sein könnte.“

– Ja.

Sok: „Oder wird er vielleicht gehasst? Das wäre ja das, was man als Annahme nehmen könnte.“

Menexenus folgt und ist verwirrt. Später gibt er auf.

Also was Sokrates eigentlich tut, er stellt dieses wunderschöne Konzept auf und lässt es wieder aus dem nichts zerbrechen.

Also… Nichts ist wirklich von Dauer und Greifbar.

„Alles ist vergänglich.“

Eine kleine Anekdote zum Moment der Zeit und unserem heutigen Zeitgeist, möchte ich das auch mit dem Text und meinen heutigen Erfahrungen verknüpfen und das ist…

Du kannst Alles haben und wollen und kannst für Alles kämpfen und höchstwarscheinlich brauchst du dafür noch nichtmal nen Motivationscoach oder Blogger.

Aber der Moment, der an dem ich heute am Glücklichsten war, zum Beispiel…

Das war ein Moment, und der war, während ich tat.

Ja, die Unterschrift des Vertrages war toll.

Ja, die Frau ist nett und das Team lustig.

Aber du gewinnst nur, wenn du gegen den Stein drückst. Denn das ist die Messlatte oder die Druckplatte wieviel Bar du aufbringst um die Platte zu drücken, die dein Volumen an Tiefe und an Energie als Volumen deiner insgesamten Präsenz im Umtausch gegen die Weisheit der Welt eintauscht.

Jetzt leider erstmal den ganzen Restbetrieben absagen.

Die Gedanken zum Mittwoch.

Hagen

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